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"Sie werden beherrscht von überwiegend negativen Impressionen." (08.03.09)

"Ich komme zu dem Schluss, dass Sie, auf Grund ihrer vorwiegend eher schlechten Erfahrungen, von negativen Impressionen beherrscht werden."
Nein wirklich? Darauf wäre ich nie gekommen.
Und da ich im Moment eh ziemlich neben der Spur stehe, macht es auch nichts, wenn ich mir das bisschen Realität was ich mir bewart habe, wegsaufe. Denn schließlich heißt es ab dem kommenden Morgen wieder "Hallo du schöne neue Woche. Auch jetzt bist du wie immer herzlich willkommen"
Das ich nicht lache. Diese verfickte neue Woche kann mir sowas von gestohlen bleiben. Ich muss mir nicht unbedingt das alles antun. Ich muss mir dieses angebliche Glück von T. und M. nicht antun. Ich muss mir mein Spiegelbild nicht antun und vorallem muss ich mir dieses Leben, was mir schon zum Hals raushängt, nicht mehr antun.
Ich bin es aber auch so satt. Wieder ein neuer erschütternder Tag. Wieder das selbe Spiel.
Angefangen mit der Schule. Natürlich werde ich wieder die perfekte Musterschülerin, die aus merkwürdigen Gründen auf der Hauptschule gelandet ist, mimen.
Davor werde ich mir das neue Liebesglück antun und anschließend werde ich in meinen eigenen Problemen ertrinken. Und nachdem ich darin ertrunken bin, werde ich mich in etwas Hochprozentigem und/oder Kippen ertrinken.
Hart das als frisch 14 gewordene zu denken, oder? Aber was bleibt mir anderes übrig. Hungern... Ja, das gehört sowieso dazu, ob ich will oder nicht. Kotzen auch.
Aber das beste Mittel gegen meine Probleme kann ich vergessen. Denn ich werde es nicht länger schaffen mir die Beine aufzuschneiden ohne dass es jemand bemerkt. Ich werde schließlich schon genug Probleme damit bekommen, es bei der kommenden Untersuchung zu verbergen.
Ich denke mal, dass ich sagen werde, ich schäme mich zu sehr oder sowas in der Art. Das zieht fast immer. Und die Wahrheit ist es ja auch irgendwie. Also was solls.
Das einzige was ich mir mehr oder weniger 'erlauben' kann, sind blaue Flecke. Davon habe ich schon genug. Ob durch Quetschen, Kneifen, Schlagen oder sonstige Mittel. Irgendwie kann ich mich schon von dieser stinkenden Realität entfernen. Irgendwie...

Irgendwie komisch... Jetzt bin ich wirklich da, wo ich nie sein wollte. Jetzt bin ich das, was ich nie sein wollte.
Es ist reichlich übertrieben sowas mit so jungen Jahren zu behaupten, aber es stimmt doch auf eine recht eigensinnige Art und Weise.
Zwei Psychatrie Aufenthalte, drei ambulante Therapiene... Und das alleine in den letzten drei Jahren. Und dann noch diese tragische Schulgeschichte.
Wo habe ich angefangen? Auf dem Gymnasium. Wo bin ich nun? Auf der Hauptschule.
Was tue ich, wenn mich diese Welt wieder einmal überfordert? Hungern, fressen, kotzen, saufen, Bein aufschneiden.
Doch, ich glaube ich habe das Recht mich schon jetzt, oder eher bislang, als gescheitert zu bezeichnen...
Wie sagte Dirk Bernemann so schön in seinem Buch: 'Und wir scheitern immer schöner.'


Fuck life, you have broke me down.

8.3.09 23:04
 


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